Sternenauge – Nur für ein paar Tage

von Anna Schüßler

 

 

John war 15 als er beschloss abzuhauen. „Nur für ’n paar Tage“ hatte er sich gedacht. Eigentlich hieß John Jonas, aber jeder nannte ihn John – außer seine Mutter, die nannte ihn Jonas. Und sein Vater, der nannte ihn nur Junge oder - ganz selten – Sohn. Früher einmal waren das die größten Momente in seinem Leben. Da hatte John das Gefühl, dass er so etwas wie ein warmes Licht unter der harten Schale seines Vaters entdecken könnte. Aber seine Eltern waren kaum daheim! Seine Mutter arbeitete als Sekretärin bei einem großen Verlag. Sein Vater war Bauarbeiter und arbeitete gerade für mehrere Monate auf einer Großbaustelle in einer anderen Stadt. John hatte zwar noch eine große Schwester, aber die war gerade ein Jahr lang auf Studienreise in England. Sie war 17 und hatte vor ein paar Monaten das Abi gemacht. John war also den größten Teil des Tages allein daheim und wenn er sich nicht in seine Weltraumbücher zurückzog oder im Internet neue Bilder von Sternhäufen herunterlud, ging er in die Stadt und „hing da nur so rum“, wie er es vor seiner Mutter immer nannte. Sie musste ja nicht wissen, was er tatsächlich für Freunde hatte. Er kannte dort viele Skater und Punks. Manchmal ging er auch in einen kleinen Buchladen in einer Seitengasse. Das war ein Insidertip. Er war vor fast 2 Jahren darauf gestoßen. Eigentlich mehr durch Zufall. Er war seltenerweise mit seiner Mutter in der Stadt unterwegs. Sie wollte noch nach ein paar Sachen schauen, aber er hatte einfach keine Lust mehr. So trennten sie sich und John zog mal wieder auf eigene Faust los.

 

Er hatte sich vorgenommen mal wieder in die Seitenstraßen zu gehen. Er hatte die Fußgängerzone noch nie leiden können. Die Menschen waren dort immer so gestresst und die Läden waren sowieso überteuert. Er wollte gerade die Straßenseite wechseln, weil er ein Eiscafé entdeckt hatte, als er im Augenwinkel ein Blinken wahrnahm. Das Blinken erwies sich als Leuchtreklame, in Form von Sternen und Planeten, die auf einen Ladeneingang hinwies. John war natürlich sofort neugierig geworden und lief in die dunkle Gasse. Der Laden erwies sich als muffigen Gewölbekeller. Er war vollgestellt mit alten Holzregalen, die fast bis an die runde Decke reichten, gefüllt mit ebenso alten Büchern über das Weltall. Teilweise gab es aber auch neuere und sogar Hochglanzbildbände. Vereinzelt standen Glasvitrinen mit undefinierbarem Inhalt und ein paar Teleskope herum. Der Besitzer war ein vollbärtiger, alter Kauz, mit dem man den ganzen Tag quatschen konnte. Jeder nannte ihn Cybermike. Wie er richtig hieß, wusste John nicht. Er verbrachte von da an sehr viel Zeit in diesem Laden und nicht selten bereicherte John seine kleine Weltraumbibliothek mit Hilfe seines Taschengelds. Er hatte vor einem Monat Geburtstag gehabt und einen Teil des Geldes, das er von seinen Verwandten bekommen hatte, in neue Bücher investiert. Jetzt war John 15 und langsam aber sicher genervt von der Welt. Er wollte was erleben und musste ohnehin mal wieder unter Menschen, damit er nicht wie schon einmal seinen Realitätssinn verliert und völlig in seine Weltraumträumereien abdriftet. Also beschloss er – nur für ein paar Tage – abzuhauen. Die Schule schwänzen, seine Kumpels besuchen, vielleicht ein bisschen zu Cybermike. Langweilig würde es ihm nicht werden. Die Punks sind vormittags auf jeden Fall da, das wusste er. Also packte er alle Sachen, die er für wichtig hielt in seinen Rucksack. Seinen Schlafsack, etwas Geld, eine Flasche Wasser, den Haustürschlüssel, sein Schlampermäppchen mit ein paar Stiften, einer Schere und ein wenig altem Schnickschnack, einen Schreibblock, sein Skizzenbuch und ein paar Sandwiches mit Käse und Gemüse. Sein treues Taschenmesser hing ohnehin an seiner Hose – griffbereit an einer silbernen Kette. Es war ein sonniger Dienstag vormittag. Am Tag davor war John ganz normal in die Schule gegangen. Seine Mutter würde ihn sowieso nicht vermissen. Vorerst zumindest, denn sie kam ja erst abends heim. Aber vielleicht war ja auch, insgeheim, das der Grund, warum er ging. Sehen was sie tut, wenn er abends nicht nach Hause kommt. Ob es ihr überhaupt auffällt, ob sie ihn vermisst. Vielleicht ruft sie sogar seinen Vater an. John schrieb einen Zettel. Sie solle sich keine Sorgen machen. Es müsste sein und er wüsste, was er tut. Es wäre ja auch nicht für immer – nur für ein paar Tage, schrieb er. Er kenne ein paar Leute, zu denen wolle er gehen und vielleicht melde er sich auch mal, zwischendurch. Er hätte sie lieb. Sie bräuchte sich wirklich keine Sorgen zu machen und liebe Grüße – Jonas. Er zog sich einen Roten Kapuzenpulli über sein schwarzes T – Shirt, schnappte sich seine Jacke und verlies die Wohnung.

 

Er zog die  Tür ins Schloss und sprang die Treppen hinunter um die U-Bahn in’s Stadtzentrum noch zu erwischen. Er schaffte es. Es waren nur wenige Stationen und John nutzte die Zeit um seine Jacke an seinem Rucksack zu befestigen. Er schaute auf die Uhr. In den Schulen hatte es gerade zur dritten Stunde geläutet und in der Bahn waren nur wenige Menschen. Vorwiegend ältere Frauen und Männer, die vermutlich auf dem Markt oder in der Fußgängerzone einkaufen wollten. Er stand auf. An der nächsten Station musste er aussteigen. John drückte auf den Türöffner, stieg aus und lief, an einem Kiosk vorbei, zur Rolltreppe. Als er wieder Tageslicht sah, lief er in den Park, zu einer Gruppe Menschen, die im Kreis saßen. Er grüßte sie und setzte sich dazu. Es waren die Punks. Bei gutem Wetter waren sie immer hier. Er kannte die meisten persönlich, doch diesmal war ein Gesicht dabei, dass er hier noch nie gesehen hatte. „Hey, John! Schon so früh hier? Haste keine Schule oder was?“ Es war Strolch, ein guter Freund von John. „Ne, du! Bin abgehauen. Hatte keinen Bock mehr auf den ganzen Alltagsscheiss. Außerdem musste ich mal wieder unter Menschen. – Weißt ja, warum!“ Er grinste. „Is aber nur für n’ paar Tage.“ „Find ich gut“, meinte Strolch. „Öfter mal was neues, ne? Ah, hey! Das ist übrigens Ratte!“ Strolch zeigte auf den Jungen neben sich. „Ratte is’ auch mal abgehauen. Is’ aber schon länger her. Tja und jetzt ist er hier gelandet. Ratte, das ist John.“ Die beiden gaben sich die Hand. Ratte hatte braune Haut von der Sonne, fast schwarze Haare, die ihm in fransigen Strähnen ins Gesicht hingen und lange, schmale Finger. Künstlerhände, fand John. Man sollte nicht meinen, das dieser Junge auf der Straße lebte! Und dann diese Augen! Sie fielen John erst später auf, aber von da an kam er kaum mehr davon los. Er hatte grüne Augen, mit braunen Einsprengseln. An sich eigentlich nichts besonderes, aber sie schienen von innen heraus zu leuchten, ja fast schon zu glühen. Und wenn man nicht direkt hinsah, konnte man aus den Augenwinkeln meinen, die braunen Einsprengsel würden glitzern – wie Sterne fand John.
John packte seine Brote aus und teilte sie mit seinen Freunden. Die Zeit verging wie im Flug und Ratte und John verstanden sich immer besser. Nach den anfänglich, üblichen Kennenlernfragen, wie Alter oder Musikgeschmack, stellte sich heraus, dass Ratte gerademal ein halbes Jahr älter als John war. Mit der Zeit erzählten sie sich gegenseitig ihre Geschichte.

 

Ratte erzählte von seinem Alkoholikervater, der ihn immer und immer wieder schlug und seiner Mutter, die eines Morgens einfach nicht mehr da war. Mit fast 13 Jahren hätte er dann einfach seine Sachen gepackt und sei gegangen, bevor sein Vater wieder zuschlagen konnte. Er hatte alle seine Sachen, die ihm wichtig erschienen, in seinen Seesack gestopft und sei aus dem Haus gelaufen, ohne noch einmal zurückzusehen. Seitdem sei er von einer in die andere Stadt gekommen. Seinen, inzwischen verrosteten, Haustürschlüssel hatte er immer noch. John erzählte von seiner Mutter, die früh geht und spät kommt, von seinem Vater, der in einer anderen Stadt auf einer Großbaustelle arbeitet und von seiner großen Schwester, die das Abi gemacht hat und ein Jahr in England verbringt. Sie unterhielten sich lange und mit der Zeit kam es den beiden so vor, als ob sie sich schon ewig kannten. Am Nachmittag stellten die beiden fest, dass sie schon länger nichts mehr gegessen hatten und waren gerade aufgestanden um sich an einer Imbissbude etwas zu kaufen, als John jemanden sah. „Oh, shit!“ rief er und versteckte sich hinter Ratte’s Rücken. „Was ist los?“ fragte Ratte. „Siehst du den Typ da drüben? Den mit dem schwarzen Pulli.“ „Ja, was ist mit dem?“ „Er geht in meine Klasse und ist verdammt noch mal das größte Arschloch der ganzen Schule. Wenn der mich sieht, geht er schnurstracks zum Rektor und verpfeift mich!“ „Oh, ok! Das Problem  ich auch kannte ich auch mal. Aber mach mal keine Panik! Wir geh’n  dem Typen einfach aus dem Weg.“ „Gute Idee!“ Er grinste und Ratte grinste zurück. Sie verstauten John’s Rucksack, gut getarnt, hoch oben in einem Baum und machten sich auf den Weg. Wie sich herausstellte, hatte Ratte in den paar Tagen in denen er hier war schon ziemlich viele Leute kennengelernt. Zum Beispiel kannte er den Besitzer einer Imbissbude, bei dem sie kostenlos essen konnten, wenn Ratte abends zum auskehren und wischen vorbeikommen würde. Außerdem kannte er einen Mitarbeiter in einem Getränkehandel, der ihnen mehrere Flaschen und Limonade gab. So gestärkt liefen sie durch die Stadt. John zeigte Ratte den Laden von Cybermike und sie verbrachten mehrere Stunden darin. Später stellte John Ratte den Skatern vor. Sie blieben im Skatepark bis es dämmerte und sich die meisten Skater verabschiedeten. „Haste eigentlich n’ Platz zum pennen?“ „Ne, du. Da hab’ ich bis jetzt aber auch noch nicht drüber nachgedacht.“ meinte John. „Ich dachte ich geh zu Strolch unter die Brücke.“ „Da willst du pennen? Wenn du meinst. Aber du kannst auch zu mir, wenn du willst. Ich schlaf’ im Wald. Is so 20 Minuten von hier.“ John lachte. „Also, das klingt auf jeden Fall besser als Brücke! Oh, aber wir müssen noch im Park vorbei – meinen Rucksack vom Baum holen!“


Sie holten John’s Rucksack im Park und verließen die Innenstadt zu Fuß. Es wurde schnell immer dunkler und John wusste schon bald nicht mehr, wo sie eigentlich waren. Dafür schien sich Ratte immer besser zurechtzufinden. „Bist wohl ne Nachtratte, was?“ fragte John. „Naja, ich würde mich mal als Überganglebewesen bezeichnen.“ Beide lachten. „Wieso heißt du eigentlich Ratte?“ „Tja, das ist eine Frauengeschichte!“ „Du musst es mir nicht erzählen!“ „Nein, ist schon ok! Ich hatte in der zweiten Stadt ein Mädchen kennengelernt. Sie hieß Jana und war etwa so alt wie ich. Sie liebte meine Ratte, die ebenfalls weiblich war – deswegen Frauengeschichte. Wir kannten uns erst ein paar Tage als wir uns zufällig auf einer Party in einem besetzten Haus wiedertrafen. Wir tranken Alkohol und unterhielten uns prächtig. Es kam wie es kommen musste: Sie küsste mich und ich erwiderte ihren Kuss. Wir zogen uns in ein leeres Zimmer zurück und schliefen miteinander – so besoffen, wie wir waren. Es war völlig unspektakulär!“ Inzwischen hatten sie den Wald erreicht und John stolperte hinter Ratte her, bis sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. „Der Witz ist: Meine Ratte saß dabei die ganze Zeit auf Jana’s Brüsten und schaute mich an. Als ich das später einem Kumpel erzählte, bekam er einen Lachkrampf und nannte mich nur noch Ratte. Allerdings sah ich Jana danach nie wieder und auch meine Ratte starb kurz danach an Altersschwäche. Ich glaube das war der Moment, in dem ich von Frauen endgültig enttäuscht war.“ Beide schwiegen. „Deine Mutter?“ fragte John vorsichtig. „Ja.“ Sie blieben stehen und Ratte machte eine Taschenlampe an. “Wir sind da.“ „Wow!“ John konnte nur staunen. Vor ihnen lag ein Lager aus Ästen, Laub, Gras und Moos. Darauf eine Luftmatratze. Drumherum standen vier Bäume, in deren Äste weitere Äste und Laub zu einem Dach verflochten waren. Sie befanden sich offensichtlich auf einer Lichtung. „Wo hast du denn so was gelernt?“

„Als kleiner Junge war ich ein paar mal im Pfadfindersommercamp. Allerdings findet man nicht überall so tolle Lichtungen“ Ratte hängte die Taschenlampe an einen Baum und die beiden legten ihre Schlafsäcke nebeneinander auf die Luftmatratze. Sie standen sich gegenüber und schauten sich in die Augen. „Weißt du eigentlich, dass du wunderschöne Augen hast?“ flüsterte John. „Nein, was ist so besonders daran?“ fragte Ratte leise. „Man kann die Sterne darin sehen.“
Sie küssten sich. Erst sanft und kurz, dann immer leidenschaftlicher. Wie in Trance zogen sie sich gegenseitig aus und schliefen auf dem Waldboden miteinander. Später lagen John und Ratte nebeneinander auf dem Boden. John sah in den Sternenhimmel hinauf. Es war dunkel. Er hatte gar nicht mitbekommen, dass Ratte die Taschenlampe ausgemacht hatte. „Sie sind wunderschön. Die Sterne.“ flüsterte Ratte. Das feuchte Laub klebte an seinem nachten Rücken.

An den folgenden Tagen verließen sie ihr Lager im Wald nur um in der Stadt etwas zu essen. Sie konnten einfach nicht voneinander lassen. Erst am Freitag rief John bei seiner Mutter an und hinterließ ihr eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Aus ein paar Tagen wurden letztendlich fast zwei Wochen. John fragte sich nie, was das war, was sich in seinem Herz regte. Es war wunderschön und sollte am besten nie zu Ende geh'n. Aber in der Tiefe seines Herzens wusste er natürlich, dass es nicht ewig gehen könnte. Und eines Morgens war es war es dann soweit: John wachte auf und Ratte war nicht mehr da! Nur seine Luftmatratze hatte er dagelassen! Und die Erinnerung an die schöne Zeit in John’s Kopf. Der Platz neben John war schon lange kalt. Er packte seine Sachen und rannte in die Stadt. Die Tränen stiegen ihm in die Augen. Im Park konnte er Strolch nicht finden und auch sonst war niemand da, den er näher kannte. Er kletterte auf einen Baum, weit weg von den anderen und fing bitterlich an zu weinen. Er roch an der Luftmatratze, dem einzigen Geschenk, das er je von Ratte bekommen hatte. „Nein, falsch!“ dachte John. „Er hat mir sehr viele wunderschöne Stunden geschenkt.“ Erst jetzt fiel ihm auf, dass Ratte sogar einzigartig gerochen hatte – irgendwie fruchtig. „Ob so die Sterne riechen?“


Als es anfing zu regnen, packte John seine Sachen, sprang vom Baum und irrte durch die Stadt. Schnell war er bis auf die Haut durchnässt. Einen Schritt vor den anderen setzend, kam er in Stadtteile, die er nicht kannte. Er lief durch die Nacht und bis in den frühen morgen hinein, ohne überhaupt zu merken, dass er fror und müde war. Er war verzweifelt und seine Gedanken bestanden aus einem einzigen Wirrwar. Nach mehreren Stunden ununterbrochenen Laufens fand er sich vor Cybermike’s Laden wieder und schlief vor der Türe ein. Cybermike fand John völlig durchgefroren und erschöpft und gab ihm erst mal eine Decke, etwas zu Essen und einen heißen Tee. Es war Montag morgen. Cybermike brauchte keine Fragen zu stellen, erkonnte alles an John’s Blick ablesen. Trotzdem erzählte John alles. Cybermike war John vertrauter als sein eigener Vater. Gerade als John mit Erzählen fertig war, ging die Tür auf und Strolch kam die Treppe runtergestolpert.


“Meine Scheisse, Alter! Gut, dass du hier bist! Ratte hat gesagt, dass ich dich hier finden könnte.“ Er blieb stehen als er John’s rote Augen sah. „Kacke! So schlimm?“ „Nein, nicht mehr!“ „Ich soll dir das hier geben.“ Ratte gab ihm einen kleinen Zettel. „Von ihm?“ fragte John heißer. Strolch nickte. John nahm das Papier. Es war kräftig. Er faltete es auseinander und begann zu lesen:

Die Erde dreht sich. Deswegen kann man von der selben Position einen bestimmten Stern nur eine Zeit lang sehen.
Es tut mir leid.
Ratte

John hatte verstanden. Er nahm seinen Rucksack, bedankte sich bei Cybermike, versprach bald wiederzukommen und verabschiedete sich. „Wenn ich mich beeile, komme ich vielleicht noch rechtzeitig in die Schule!“ überlegte er sich. Es hatte noch nicht geklingelt. Im Klassenzimmer wurde er überschwänglich von seinen Freunden begrüßt: „Hey, John! Wo warst du? Ich hab' versucht dich zu erreichen, aber nicht mal deine Ma wusste wo du bist! Sag schon, wo hast du dich rumgetrieben?“ John grinste. „Ich war nur für ’n paar Tage bei den Sternen.“ Seine Kumpels schauten ziemlich blöd und John setzte sich an seinen Platz. Keiner stellte mehr Fragen und auch seine Mutter war einfach nur glücklich, dass er wieder da war. Es ging ihm gut, dass sah sie schon am Glitzern in seinen Augen.
Die Erde dreht sich immer gleich, also kommt sie immer wieder an dem Punkt an, an dem man einen bestimmten Stern sehen kann.

23.05.2018